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Transponder sperren

Mit dieser Funktion kann ein RFID-Transponder gesperrt werden. Damit kann verhindert werden, das die Daten auf dem Transponder überschrieben oder gelöscht werden. Für die Sperrung wird zuerst ein Barcode gescannt. Der Transponder wird nur gesperrt, wenn die Daten mit dem des Barcodes übereinstimmen.

Ablauf

info

Die Taste welche für diese Funktion verwendet werden muss, kann in der Konfiguration festgelegt werden.

Standardmässig wirt die rechte untere Taste (F2) verwendet.

Das Gerät muss eingeschaltet sein.

Schritt 1: Barcode scannen

Drücken (drücken und wieder loslassen) Sie die konfigurierte Taste. Es ertönt ein kurzer heller Ton und die gelbe LED leuchtet auf. Das bedeutet, dass der Barcodeleser aktiviert ist.

Warten Sie, bis ein Barcode gelesen wurde.

Erforlgreicher Scan: Ein erfolgreicher Scan wird mit einem kurzen Signalton, sowie einem kurzen vibrieren bestätigt.

Fehlgeschlagener Scan: Ein fehlgeschlagener Scan wird mit drei oder mehr aufeinander folgenden Tönen signalisiert. Die Anzahl Töne geben Aufschluss über den Grund des Fehlers. Ist der Scan fehlgeschlagen wird der Vorgang abgebrochen und kann erneut gestartet werden.

Schritt 2: Transponder scannen

Bei erfolgreichem Barcode-Scan wird nun der zu sperrende RFID-Transponder gescannt. Dazu muss das Gerät nahe an den Transponder gehalten werden.

Der Schreibvorgang wird mit derselben Taste, wie beim scannen des Barcodes, gestartet. Der Vorgang wird mit einem kurzen hellen Ton und dem Aufleuchten der gelben LED signalisiert. Damit ist der RFID-Leser aktiviert.

Warten Sie, bis der Transponder gelesen wurde.

Erforlgreicher Scan: Ein erfolgreicher Scan wird mit einem kurzen Signalton, sowie einem kurzen vibrieren bestätigt. Der Transponder wurde erfolgreich gesperrt.

Fehlgeschlagener Scan: Ein fehlgeschlagener Scan wird mit drei aufeinander folgenden Tönen signalisiert.

Fehlermeldungen

Fehlermeldungen werden mit 3 oder mehr aufeinander folgenden Tönen signalisiert. Die Anzahl Töne geben Aufschluss über den Grund des Fehlers.

Anzahl TöneFehler
3Es wurde kein Barcode erkannt oder die Prozedur wurde durch einen unerwarteten Tastendruck unterbrochen.
4Fehler beim konvertieren des Barcodes zu einem EPC (Keine gültiger GS1 Barcode, Unbekannte GS1 Basisnummer, Fehlende Daten wie z.b. keine Seriennummer, ...)
5Fehler beim Sperren des Transponders (Kein Transponder gefunden, Transponder ist bereits gesperrt, ...)
6Ubekannter Fehler

Technische Details

Die Sperrung des RFID-Transponders verhindert, dass die Daten auf dem Transponder überschrieben werden können. Es gibt zwei verschiedene Arten der Sperrung. In der folgenden Tabelle ist dargestellt, wie die Speicherbereiche des Transponders bei den beiden verschiedenen Arten gesperrt werden.

SpeicherbereichTyp "Permanent"Typ "Zufallspasswort"Kommentar
TIDPerma-LockedPerma-LockedNormalerweise bereits vom Hersteller so gesperrt.
EPCPerma-LockedLockedHier werden die Identifikations-daten geschrieben.
USERUnlockedUnlockedWird von AIMSOC encode nicht verwendet.
RESERVED (Kill PW)Perma-LockedPerma-LockedWird ein Zufallspasswort gesetzt, um zu verhindern, dass der Transponder unbrauchbar gemacht wird.
RESERVED (Access PW)Perma-LockedLocked

Permanent

Mit dieser Art ist es danach nicht mehr möglich, den Transponder erneut zu programmieren. Nur der Speicherbereich USER kann weiterhin beschrieben werden.

Zufallspasswort

Mit dieser Art wird ein Zufallspasswort für den Speicherzugriff gesetzt. Mit diesem Passwort kann der Transponder erneut programmiert werden. Das Passwort wird im Journal protokolliert. Neben dem Password wird auch die TID des Transponders im Journal abgelegt. Damit kann das Passwort dem Transponder zugeordnet werden.